einen besonderen Schultag der etwas anderen Art: Das Ökomobil des Landes Baden-Württemberg machte Station und verwandelte den Unterricht in ein spannendes Naturerlebnis.
Ausgestattet mit Pinzetten, Insektengläsern, Keschern und Bestimmungsbüchern machten sich die Schülerinnen und Schüler auf die Suche nach Pflanzen und Insekten in der unmittelbaren Umgebung des Schulgeländes des BSBZ. Was sie fanden, wurde anschließend im rollenden Labor genau unter die Lupe genommen – im wahrsten Sinne des Wortes. Mit Hilfe von Okularen und sogar einem Elektronenmikroskop konnten die jungen Forscherinnen und Forscher ihre Funde bestimmen und Details entdecken, die dem bloßen Auge verborgen bleiben.
Herr Jung und sein Begleiter, führten die Kinder mit viel Fachwissen und Begeisterung durch den Nachmittag. Ihre liebevolle und geduldige Art, die Zusammenhänge in der Natur zu erklären, machte den Lernort Natur zu einem rundum gelungenen Erlebnis.
Der außerschulische Lernort kam bei den Schülerinnen und Schülern hervorragend an. Die Abwechslung zum klassischen Unterricht im Klassenzimmer, das herrliche Frühlingswetter und die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden, sorgten für Motivation und gute Laune. Die Kinder zeigten sich begeistert von der Möglichkeit, Natur hautnah zu erleben und selbst zu erforschen.
Doch der Tag brachte auch eine ernüchternde Erkenntnis mit sich: In den landwirtschaftlich genutzten Wiesen der Region entdeckten die Nachwuchsforscherinnen und -forscher nur eine geringe Artenvielfalt bei Flora und Fauna. Diese Beobachtung stimmte die Kinder nachdenklich und machte deutlich, wie wichtig der Schutz unserer heimischen Natur ist.
Das Ökomobil-Projekt hat der Klasse nicht nur biologisches Wissen vermittelt, sondern auch ein Bewusstsein für die Bedeutung von Artenvielfalt und Naturschutz geschaffen – eine wertvolle Erfahrung, die weit über den Schulalltag hinausgeht.
Text: Sigrid Ebel
Fotos: Sigrid Ebel