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Kolosseum, Pantheon, Eis, Sonne und ganz viel Schweiß – All das erlebte die Jahrgansstufe 1 diesen Juli hautnah auf der Studienfahrt in Rom. Nach einer wenig schlafintensiven Nacht im Bus kamen wir am Samstagvormittag auf dem Campingplatz in Lido di Ostia an. Ohne Zeit zu verlieren, erkundeten wir noch am selben Nachmittag Ostia Antica, das damalige Hafenviertel Roms mit über 75.000 Einwohnern. Mit vollgepackten Taschen ging es zurück zu den Bungalows, wo wir Abendessen kochten und die Vorteile einer Klimaanlage ausgekostet wurden. Am nächsten Tag wurden wir nach einem Museumsbesuch, in dem die ehemalige Provinz Rom in 3D-Form dargestellt wurde, auf Rom und seine Sehenswürdigkeiten losgelassen. Es war faszinierend zu sehen, wie viel Geschichte in einer einzigen Stadt weiterleben kann. Wir betraten die Katakomben, erlebten in einer sehr alten Kirche ein Stundengebet, genossen den Schatten im Park der Villa Borghese, bestaunten die Architektur des Pantheon, wurden beeindruckt von der Größe des Kolosseums und gewöhnten uns immer mehr nicht nur an das italienische Flair, sondern auch den italienischen Fahrstil. Nach kurzer Zeit hatte fast jedes Handy die Trinkwasserbrunnenapp, um auch die Besichtigung des Trevi-Brunnens, des Vatikans, des Forum Romanums und andere Märsche mit 4er-Pace zu überleben. Bei unserem Tempo konnten nichtmal die Taschendiebe mithalten. In dieser Woche spürten wir daher nicht nur die warme Prise des Mittelmeers, sondern auch jede Faser unserer Wadenmuskulatur. Jeden einzelnen der sieben Hügel, auf denen Rom gebaut ist, bestiegen wir in der Woche mindesten fünf Mal und unsere Touri-Guides alias Lehrer führten uns durch die gesamte Stadt. Die Fahrten in der klimatisierten Metro und die Abende am Strand waren hingegen herbeigesehnte Abkühlungen während der heißen Tage. So zeigten die Lehrer am letzten Tag auch noch ihre Gnade, sodass wir einen tollen Tag mit SUPs und Surfbrettern am Strand verbringen durften. Mit einem strahlenden Lächeln und einem genauso strahlenden Sonnenbrand setzten wir uns am Abend wieder in den Bus, welchen Christian und Rudi sicher zurück nach Rissegg brachten. Der Dolce-Vita-Flair Roms färbte auf uns ab und wenn wir uns Eines mitnehmen dann ist es das: Besuche niemals ein Stundengebet, von dem du nicht weißt, wie lang es geht.



Text: Katharina Lamprecht und Sophie Buchholz
Fotos: J1, Ramona Vaas

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