Am Donnerstag, den 16.Juli 2026, war es endlich so weit, das Theaterstück ,,Die Schöne und das Biest“ auf die Bühne zu bringen.
Wie aber entstand dieses Stück, an dem die Schülerinnen und Schüler in der Theaterstunden ein
Schuljahr lang gearbeitet hatten?
In den ersten Stunden stand das Kennenlernen der beiden Klassen im Vordergrund. Daraufhin
ging es an die Theaterarbeit. Um alle mit der Handlung vertraut zu machen, schauten wir uns
gemeinsam den Märchenfilm an. Und nun ging es an die wirkliche Arbeit. In gemischten
Kleingruppen war es die Aufgabe jeder Schülergruppe, den ihnen zur Verfügung gestellten
Prosatext des Märchens in einen Dialog umzuwandeln. Dabei war neben Sprachvermögen auch
viel Fantasie gefragt. Die Dialoge der einzelnen Gruppen wurden anschließend in einem
Szenenbuch zusammengefasst, die Rollen verteilt und schon ging es an das Auswendiglernen der
Rollentexte. Endlich konnte die Bühne betreten werden. Dort war es dann ein nächster Schritt,
Text, Mimik und Gestik aufeinander abzustimmen und im richtigen Augenblick am richtigen Ort zu
sein. Dabei taten die Tanzproben gut und sorgten für ausgelassene Stimmung. Was wäre ein
Theaterstück ohne Kostüme und Requisiten? Das Basteln und die Anprobe der Kostüme gaben
nochmals einen Motivationsschub und so rückte die Aufführung immer näher und die
Anspannung stieg nicht nur bei den Schülerinnen und Schülern. Endlich war dann der Zeitpunkt
der Aufführung gekommen. Die Aula füllte sich, die Schülerinnen und Schüler standen in ihren
Kostümen und mit ihren Requisiten parat und es hieß ,,Vorhang auf!“.
Der Schlussapplaus belohnte alle für die intensive Arbeit über das Jahr hinweg und so war das
Abschlusslied ,,Stand by me“ eben nicht nur ein Lied, sondern Ausdruck dessen, was die
Schülerinnen und Schüler untereinander und wir Lehrerinnen mit den Schülerinnen und Schülern
erlebt hatten - eben doch ein Märchen.
Text und Fotos: Heidi Pfender